Schnell, schnell!

Fix die Träume aufschreiben bevor ich sie wieder vergesse:

#1:
Ich war auf Wohnungssuche in meiner alten Studistadt. Nicht zur damaligen Zeit, sondern schon heute. Ich war erstmal in meiner alten Stammkneipe, in der ich jahrelang gearbeitet habe, aber kannte die Gesichter dort nicht mehr. Außerdem war es grad eine Baustelle. Eine Wand nach nebenan (ein nebenan, das es tatsächlich gar nicht gibt) war zur Vergrößerung durchgebrochen worden.
Aber ein Gesicht kam mir bekannt vor, nicht von damals, sondern von noch viel früher, Jugend, die Freundin meiner großen Cousine (große Schwester). Aber altersmäßig konnte sie es nicht sein. Ich schaute immer wieder, sie immer wieder, bis sie irgendwann meinte, ob ich sie jetzt wie bei meinem letzten Besuch anstarren und wieder erst nicht erkennen wollte. Letzter Besuch? Ich hab sie schon mal nicht erkannt? Und dann doch? Ja, offenbar, und sie war die kleine Schwester. Das wäre geklärt. Meinen Kaffee hab ich auch noch bekommen in der Bruchbude. Übergangsweise für die Wohnungssuche könnte ich bei ihr in der WG pennen - 10 Leute, sowas wäre mir früher schon zuviel gewesen, aber für ein paar Tage gehts.
Offenbar nächster Tag, bin plötzlich irgendwo allein. Ich hab total vergessen, mir die Adresse aufzuschreiben, keine Telefonnummer. Ich finde nicht mehr zu der Wohnung. Will in einem P-Supermarkt wissen wo der P-Supermarkt in dem anderen Viertel ist, weil ich glaube von dort aus die Wohnung wieder zu finden. Jemand (keine Ahnung wer, männlich, älter) will mich mitnehmen mit dem Auto. Sein Wagen steht auf dem Parkplatz neben einem großen Schreibwarenladen. Ob ich auch noch Stifte und Textmarker kaufen müsse, das solle ich doch machen, meint er.
Dann bin ich wieder an dem Haus mit der Wohnung, ganz um die Ecke hätte ich selbst mal gewohnt, aber jetzt wohnt mein Ex-Chef da. Am Haus wird gebaut. Ich will meinen Namen schnell auf das Klingelschild schreiben, setze an, aber sonst steht da keiner drauf. Ich wische meinen Namen wieder weg. Alle schlafen unten in einem großen Übergangs-Wohn-Schlafzimmer, aber ich allein in einem anderen Raum. Plötzlich werd ich wütend geweckt. Telefon für mich. Mein Bruder. Das sei ja eine Frechheit um diese Zeit. Ich schaue auf die Uhr. 6:54 Uhr. Wirklich eine Frechheit. Aber vielleicht ist was passiert?! Ich bekomme einen Schreck, etwas Panik.

Wach die Erste!


#2:
Eine alte Liebe wollte mich besuchen; der, der sich Neujahr 2000 verabschiedet hat, zurück zu seiner Frau, der, der nicht der älteste war, aber am ältesten aussah, der, den ich auf gar keinen Fall wegen seiner Äußerlichkeiten geliebt habe, weil die wirklich alles andere als anziehend waren, der, der aber auch sowas wie eine sexuelle Offenbarung war. Ich glaub, es ist in der Wohnung von Traum #1. Das Treffen scheint schon länger geplant zu sein. Er ruft an, an dem Wochenende sei dies und das und jenes. Er kann also nicht. Ich denke noch, dass wir das dann wohl verschieben, doch dann meint er, dass wir uns ja nun so lange nicht gesehen hätten, in all den Jahren auch nur einmal kurz, unbeabsichtigt, und kaum gesprochen ... ich spüre, dass er keinen Ersatztermin vorschlagen will, dass er es ganz absagen will ...... erfahre es aber nicht mehr definitiv.

Wach die Zweite!




Über mir und im Treppenhaus ein Gepolter und Getrampel, dass man glaubt, gleich jemanden in der Wohnung stehen zu haben, am Sonntag um 7:54 Uhr. Unten im Hof quiekt die kleine Sirene, dass man glaubt einen Tinitus zu haben, jedoch vergeblich am Ohr rumdrückt.
Erstaunlich, bei den gemeinsam im Hof geschauten Fußballspielen wurden ausführliche Mahnungen und Verhaltensregeln ausgesprochen was die Jubel-Lautstärke und den Einsatz von Jubel-Material betrifft, damit die Kinder nicht wach werden. Noch gestern wurde darüber geschimpft, dass sich einmal einer nicht dran gehalten hat.
Es zählt offenbar nur ein Lebensrythmus - der eigene.

Aber sehen wir es positiv - so konnte ich mich an die Träume erinnern und hatte vor dem Brunch noch Zeit, sie aufzuschreiben.

Traeume 10:54h Link   Kommentieren (0 Kommentare)
Es wird Zeit

dass ich hier raus komme!

Ich mag einige meiner Nachbarn wirklich sehr gern (und weiß der Himmel was ich gemacht hätte, wären sie in den ersten Tagen danach nicht gewesen), aber jetzt wird es langsam zuviel für mich, zumindest aktuell und so nach den letzten 12 Monaten.
Es gibt kein anderes Thema mehr als Kinder und dicke Bäuche! "x hat heute pubbabbab gesagt" "y hat heute dies gemacht" "z war heute krank" "ich war ja damals auch immer so müde" "mir hat die hebamme ja jenes gesagt" usw. usf. Ich mag die kleinen Dropse wirklich auch sehr gern; süß, frech, lustig usw. usf. Aber es wird mir einfach zuviel. In der Hausgemeinschaft gibt es insgesamt so 22 Wohnungen. Gut, die von nebenan, da kenn ich mich nicht so aus, die hängen auch nicht so mit drin. Bleiben 13. Darin gibt es 7 Kinder und zwei weitere kommen in wenigen Wochen. Und es dreht sich alles NUR noch um diese Themen. Und dieses Dauer-Schatzi-Bussi in jedem Satz, und ich muss unbedingt neben meiner Schatzi sitzen beim Grillen, das NERVT tierisch!

Außerdem bemerke ich eine gewisses Sensationsgeilheit. Vor einem Jahr war das bei mir ja alles so wahnsinnig spannend. Da klingelte es öfter an der Tür, mal eben auf nen Kaffee. Ebenso vor gut einem halben Jahr. Inzwischen ist es ja nicht mehr neu. Da klingelt es seltener.

Ich muss hier raus!
Die Welt da draußen 02:07h Link   Kommentieren (0 Kommentare)
Verschmäht

Seit ich mein "Arbeitszimmer" ein wenig hergerichtet habe und meist hier und nicht mehr im Wohnzimmer vor der Glotze mit dem Laptop hocke, war Gizmo ja ein wenig "angepisst", weil er sich entweder für die Nähe zu mir entscheiden musste oder für das kuscheligere Sofa oder Bett. Na, da ich ja eine Nette bin (und die Nähe von ihm ja auch sehr genieße), hat er also eine kuschelige Kiste hier im Arbeitszimmer bekommen.



Nu is er aber halt ein Etepetete-Kater und verschmäht die Kuschelkiste. Dafür gibt er sich lieber mit dem schnöden Weinkarton zufrieden ... oder entscheidet sich halt gegen meine Nähe. ;-)



Schön wars

grad eben im Park bei Picknick und klassischer Musik



Und wer hätte das gedacht, bei Pomp & Circumstances, der inoffiziellen Hymne der Briten, sind sie doch tatsächlich alle aufgestanden.



... so ein klein wenig wie bei der Last Night im Hyde Park, auch wenn man nicht sagen konnte, dass sie aus tiefstem Herzen und voller Inbrunst mitgesungen haben, aber das mag auch an mangelnder Textsicherheit und Melodie-Unkenntnis gelegen haben.

Schön wars!




... obwohl ich ein-zwei Gedanken an den Menschen verschwendet habe, der mir diese Musik erst bekannt gemacht hat.
Glueck 00:47h Link   Kommentieren (0 Kommentare)
Wenn wieder keine Antwort eine Antwort ist,

dann hat man den Job i.d.R. nicht bekommen.
Ja, sowas lernt man mit der Zeit so richtig zu deuten.
Er wollte sich schnell entscheiden, diese Woche, und sich dann sofort diese Woche auch melden. Heute ist Freitag und ich hab nix gehört. Also wird jemand anderer die Zusage bekommen haben und die Absagen gehen raus, wenn er/sie den Vertrag unterschrieben hat.
Ich Idiot - selbst schuld

Nicht zum x-ten Mal nein sagen und rausreden können. Aber auch nicht direkt sagen können, dass ich eigentlich nix mehr mit ihr zu tun haben will.
Shit! Nu hab ich sie heut abend am Hacken.
Na ja, ich hab klar gestellt, dass mir die Musi im Vordergrund steht und sie halt gern mitkommen kann.
Dennoch, mir graut davor.

Aber bin ich ja selbst schuld.
Die Welt da draußen 17:43h Link   Kommentieren (0 Kommentare)
Note to myself

Bis zum nächsten Mal drüber nachdenken und nicht vergessen:
- Gefühle im Griff, unter Kontrolle haben, heute, beim reden drüber, zuhaus, weinerlich
- Disziplin generell, Durchhaltevermögen, Mitte, Balance
- Abstand, nicht-lassen-können, irrational, wollen und abweisen, Macht, klären, ruhen
- Ziel, Weg, Methode, Tipp
Seele 01:34h Link   Kommentieren (0 Kommentare)
(Zu) späte Bestätigung

Da schlägt man nichtsahnend mit der üblichen Neugier die Fachzeitschrift auf, um sich einigermaßen auf dem Laufenden zu halten und es springt einem geradezu ein Themenspecial ins Auge, das einen wunden Reiznerv trifft.

Bei all den Diskussionen um und Beschuldigungen wegen der schlechten Zahlen damals, die ja wie sich später heraus gestellt hat letztlich zu meiner Kündigung geführt haben, hatte ich immer wieder auf dieses Thema hingewiesen, vermutet, geforstet und analysiert, Ansätze und teilweise Belege gefunden, doch sie vergammelten wochen- oder monatelang auf der Fensterbank. Es schien niemanden zu interessieren. Das wäre ja auch nicht meine Verantwortung gewesen. Immer wieder dieses "es ist nicht, was nicht sein kann/darf" "an unserem System ist alles richtig. das hab ich selbst geprüft".
Tja, und nun steht es dort in Teilen schwarz auf weiß von einer der anerkanntesten Forschungsinstitutionen des Fachgebiets im Lande.
Um die Ohren hauen würde ich den Arschlöchern diesen Artikel gern - einige werden ihn ja selbst lesen - aber es nützt nichts mehr. Zu spät. So hinkt die Forschung der Praxis hinterher.
Job 15:02h Link   Kommentieren (0 Kommentare)

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