Scanned & tested

UK1
Wie anstrengend und schmerzhaft doch liegen sein kann. Eine Stunde muss ich noch durchhalten bis ich wieder in die Aufrechte darf.

Schwestern und Ärzte überwiegend nett, bis auf den Stations-Orga-Drachen hier. Aber man muss höllisch aufpassen, sonst wird man verwechselt oder Nahrung g oder Getränk gereicht, das das Untersuchungsergebnis vernichten würde.

Weiter gespannt was am Ende rauskommen wird und wie die nächsten Schritte sind.
Koerper 13:07h Link   Kommentieren (0 Kommentare)
Musikalische Reminiszenz

Hab mich die ganze Zeit gefragt, woran mich der Song-Anfang von "Restless Heart" von Niila erinnert ... heute klingelte es ... der Anfang der Titelmusik zur 70er TV Serie "Die Rote Zora und ihr Bande".

Was hab ich die Serie damals geliebt! :-) Da ich sie kaum wiederholt wurde, scheine ich damit aber in der Minderheit gewesen zu sein.
High Level

Es zeichnet sich immer mehr ab und deutet darauf hin, dass ein Tumor, vermutlich in der Nebenniere, für all die gesundheitlichen Probleme der letzten 1 bis 1,5 Jahre verantwortlich zeichnet, für all diese beschissenen Attacken, die mir manchmal Todesangst eingejagt haben.
Jedenfalls war ich mit meinem Adrenalin auf 10 fachem Level über normal!!!
Kein Wunder wenn dann das Herz buppert, der Blutdruck in die Höhe schießt, wie auch die Zuckerwerte.

Die Ärztin hat mir einen MRT Termin gleich für Montag besorgt. Dann hoffe ich, dass sie das kleine Scheißding direkt finden, es zügig rausgeschnippelt werden kann und sich dann hoffentlich als gutartig herausstellt.

Ich versuche ruhig zu zuversichtlich zu sein, eher mal nen Scherz drüber zu reißen. Bin froh, wenn es endlich nach 1,5 Jahren eine Ursachenklärung gibt. Aber eine gewisse Angst kann ich dennoch nicht leugnen. Spüre diese Enge im Hals, die nix mit Attacke zu tun hat, sondern nur durch den Gedanken ausgelöst ist, die Lütter nicht groß werden zu sehen.
Hohes Gut rar gesät

Gesundheit ist unser höchstes Gut, heißt es immer ... und du merkst es erst, wenn's fehlt ...

2016 ist schon zu mehr als der Hälfte rum und es ist diesbezüglich noch keinen Deut besser als 2015. Ganz im Gegenteil. Nachdem sich die Symptome nach dem Krankenhausaufenthalt trotz unklarer Ursache und entsprechender Nicht-Behandlung etwas gebessert hatten, wurde es seit Jahresbeginn wieder stärker ... und stärker ... und scheint sich einfach immer weiter zu verschlimmern.

Es vergeht eigentlich kein Tag ohne zumindest eine leichte bis mittlere Attacke und entsprechenden Anstieg des Blutzuckers. Und völlig unberechenbar wann die heftigeren Attacken mich heimsuchen .... in der Kita beim Abholen ... auf dem Heimweg mit dem Kind ... zuhaus, wenn wir grad raus wollen ... auf dem Spielplatz ... auf dem Weg zum Arzt ... vom Arzt ... nach dem Frühstück im Bad ... auf dem Markt ...

Die bisherige Krönung: will neulich die Kleine in die Kita bringen, hatte zuhaus schon so leichte Attackengefühle aber dann ging es los als wir grad unten auf der Straße waren. Ich dachte, ich mach gaaaaanz langsam, im Auto könnte ich mich ja hinsetzen ... war vielleicht ne Fehlentscheidung ... als ich drin saß, ging es so richtig los ... Druck und Pochen im Hals, Puddingbeine, Kribbeln im ganzen Körper, Blutdruck in einem Moment bei 240:140 und wenige Minuten später bei 54:38 und zack wieder rauf und wieder runter, Husten, Würgen ... Angst, ob eine Attacke mal die ultimative und letzte sein wird und es diese sein könnte ... und bei all dem Töchterehen hinten im Kindersitz. Zum Glück hat die kleine Dame inzwischen schon gelernt was es heißt, wenn Mama sagt, ihr gehts nicht gut, und sie muss jetzt bitte ganz lieb sein ... in solchen Momenten funktioniert es tatsächlich!
Ich war mir nicht sicher, ob es sich wieder beruhigen würde, ob ich den einen Straßenblock bis nach Haus schaffen würde, oder ob ich lieber nen Krankenwagen rufen sollte.

Mehrfach inzwischen nicht arbeitsfähig gewesen. Zahlreiche Wochenenden und Urlaubstage mindestens zu Hälfte versaut. Unzählige Langzeit-EKGs gehabt, Pipi gesammelt, Blut gelassen, elende Besuche beim Hausarzt der mich mit der Empfehlung Yoga & Meditation nach Haus geschickt hat - jaja, hier steht der Patient im Mittelpunkt, haha. Nächtelang die Angst verdrängt, da könnte was sein, das mich davon abhält, die kleine groß werden zu sehen.

Dazu jeder Mensch drumherum, der sagt, das kann doch nicht sein, dass das sonst noch keiner hatte, dass man da nichts machen kann, die müssen doch jetzt mal was feststellen, da musst du doch Druck machen .... Ne, schon klar, mir ist das völlig wurscht, ob die was finden oder nicht, völlig wurscht wenn es fröhlich so weiter geht, dass ich jederzeit irgendwo aus den Latschen kippe ...

Weitere Tests laufen. Mürbe hat es mich gemacht.

Verrückt, aber ich hoffe nun fast, dass es dieser seltene hormonproduzierende Tumor ist, der immerhin in 85-90% der Fälle gutartig ein soll. Aber nach Rausschnibbeln soll alles wieder prima sein.
Die Alternative wäre wohl was Kardiologisches, das auch bei 4 Tagen kardiologische Station in der Klinik letztes Jahr nicht festgestellt wurde. Scheint mir bedrohlicher.

Aber wir sind ja nicht bei "Wünsch dir was"
zurück und vor - Frohes Neues!

Nu isses also rum, das 2015.

Durchwachsen war's.

Die erste Jahreshälfte hatte noch Leichtigkeit - vom Arbeitsdruck etwas frei geschaufelt, das Handy nachmittags auf dem Spielplatz einfach mal nicht angesehen und Priorität gesetzt, noch entspannt und hoffnungsvoll was Nr 2 angeht, ein schöner Urlaub zwischen Winter und Frühjahr.

Dann hat's mich plötzlich gerissen kurz vorm Sommerurlaub - Zuckerwerte aus dem Ruder, seltsame Attacken mit Herzschlagen und Kopfschmerz und Fast-Umkippen, Krankenhaus, Insulin, 2 MRTs (nein, eigentlich 3 weil die Schwachmaten im Krankenhaus ja den entscheidenden Teil der Untersuchung ausgelassen hatten wegen meiner Allergien - huhu, Blick in die Patientenakte vorher hilft!), keine echte Diagnose und Klärung, Hoffnung auf Nr. 2 schwindet und macht alles angespannter, Kind in der Trotzphase mach die Nerven oft extrem dünn, ständig ein Infekt nach dem nächsten, Zuckerwerte entgleisen immer wieder.

2016 sollte sich einiges zum Besseren wenden - irgendwie Sport im Alltag unterbringen trotz Job und mehr oder minder quasi alleinerziehend unter der Woche, mehr Gelassenheit mit dem Töchterlein das mehrmals täglich stampfend wutschnaubend schreiend bis zur Hyperventilation vor mir steht und heute tatsächlich nach mir geschlagen hat (!), Gesundheit stabilisieren ... leider hat 2016 bisher weiter gemacht wo 2015 aufgehört hat - begrüßt mit Taschentüchern, heute höchster Zuckerwert den ich jemals gemessen habe mit 504.

Es kann also noch besser werden. ;-)

Lilypie Fourth Birthday tickers