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Dienstag, 20. November 2007
Wake-up call
Ach, liebe Ella, wann wirst Du wohl mal begreifen, dass diese Welt alles andere als fair und gerecht ist?
Es geht nicht mehr "nur" um unfaire Prügel am Ententeich von mehreren 2-3 Jahre älteren Jungs der anderen Schule gegen ein Mädel, bei der Du die Klappe aufreißt und dafür statt der Anderen die Keile kassierst. Es geht nicht mehr um einen ruinierten orangen Scout-Ranzen. Du kannst nicht mehr heulend und schreiend nach Haus rennen und Dein Leid klagen.
Die Welt kommt nicht mehr einfach wieder in Ordnung, nur weil Du Dich über Ungerechtigkeit aufregst - Du kannst ja nicht mal die gegen Dich selbst aus dem Weg räumen.
Time to wake up from your sweet little (day-)dream-world. Time to grow up.
Samstag, 17. November 2007
Angry note to myself
Jetzt ist mal Schluss liebe Ella!
In ein paar Tagen bist Du wieder ein Jahr älter und hast doch nix dazu gelernt. Da läuft ganz grundsätzlich was falsch. Warum bist eigentlich immer Du diejenige, die am Ende leidet?!
Er wird bestimmt in Kürze "Ersatz" im Datingcafe oder sonstwo finden oder schon gefunden haben, sich vergnügen und sein Leben genauso leben und genießen und wie vorher, bevor er Dich kennengelernt hat. Und Du? Nein, nicht dass Du das genauso machen würdest. Dir geht das alles nicht aus dem Kopf und er nicht aus dem Herzen. Einzig der Mega-Stress im Büro kann dich tagsüber eine Weile ablenken. In jeder freien Minute aber fragst Du Dich, ob Du das Richtige getan hast, ob Du überreagiert hast, ob Du unfair oder gar ungerecht warst, ob Du in sein Verhalten etwas hinein interpretiert hast, was völlig unbegründet war.
Zum Donnerdrummel nochmal, wenn Du Dir selbst schon nicht mehr traust, dann glaub doch wenigstens den Anderen, wenn Sie Dir bestätigen, dass sein Verhalten wirklich zweideutig war und zudem nicht fair, wenn es für ihn schon länger klar war, dass er nicht mehr will.
Nein, einer Frau, die man nur mag, mit der man nur was unternehmen möchte, von der man aber weiß, dass es ihr anders geht, der simst man nicht spontan vom Flughafen, dass man grad genau ihren Mund vor Augen hätte, nur das Gesicht der anderen Frau leider nicht dazu passen würde, die bittet man nicht, dass sie doch in ihr Profil wieder ein Bild einstellen solle, die fragt man nicht, ob denn eine weitere Begleitung zum Kino in Ordnung ist, obwohl es eine Frau ist, die dann doch nur die Cousine ist, der sagt man nicht total strahlend, dass man sie, als sie im Gespräch mit der anderen Begleitung war, nun mal richtig betrachten und beobachten konnte, dass man sich etwas nicht vorstellen kann, weil man immer so von ihr beeindruckt ist, wenn man sie trifft, dass sie den Level der schönen Frauen im Tanzschuppen deutlich anhebt, die fragt man nicht, ob sie es denn schade findet, dass sie ja die anderen Menschen aus seinem Umfeld noch gar nicht kennt, der simst man nicht nachts, dass man grad eigentlich noch große Lust auf einen Chat mit ihr hätte, aber ob der späten Stunde nur schöne Träume per SMS wünscht, die hält man nicht auf, wenn sie sich ob der verfahrenen Situation abmelden will, der schickt man in der SMS-Verabschiedung keine Küsschen, auch nicht, wenn sie auf Französisch sind, ... und die strahlt man nicht immer so unglaublich an!
Egal warum er dieses Verhalten an den Tag gelegt hat, ob er nun einfach manchmal Lust hatte zu flirten, ob es ein Spielchen war, ob er sein Selbstwertgefühl Frauen gegenüber aufbauen musste, ob er für manche Momente wirklich mal verliebt war oder einfach aus Spaß an der Freude, es war beschissen!
Warum zum Henker verteidigst Du ihn dann auch noch vor anderen, wenn sie Dir klar und deutlich sagen, dass sein Verhalten alles andere als fair war und Du genau das richtige getan hast?!
Wo bleibt Dein Mantra?! Er hat mich gar nicht verdient. Er hat mich gar nicht verdient. Er hat mich gar nicht verdient. Er hat mich gar nicht verdient. Er hat mich ....
Es gab ein Leben vor ihm, und es wird eines nach ihm geben! Also, hör endlich auf zu heulen!!! Aufwachen!!! Hör auf zu träumen!!!
Sonntag, 11. November 2007
Zu wörtlich genommen
Die Redewendungen "an die Nieren gehen" und "auf den Magen schlagen" ist was dran.
Samstag, 10. November 2007
Two in One Adieu
Manche Dinge sind wunderschön und schrecklich zugleich.
Wenn es einem aber letztlich nicht gut tut, sondern einen fertig macht, weil man das Schreckliche nicht los wird, dann muss man auch auf das Wunderschöne verzichten - auch wenn es noch so weh tut und die Tränen rollen.
[edit:]
Besonders schlimm an dieser Art Entscheidungen ist, dass man sich hin und her gerissen fühlt, in einem Impuls zu etwas durchringt und schon kurz danach völlig unsicher ist, ob man die richtige getroffen hat, am liebsten alles rückgängig machen möchte, sich noch Zeit zum Überlegen, zum Schauen wie sich das noch entwickeln könnte, geben möchte ... aber wenn man die Entscheidung so kommuniziert hat, dass man sie nicht mehr wieder "einfangen" kann, dann gibt es dieses Zurück nicht mehr.
Hoffentlich vergeht dieses beschissene Gefühl irgendwann.
[edit2:]
Scheiße! Es tut so verdammt weh, wenn die Vermutung, die Befürchtung, die einen zu der Impuls-Entscheidung gebracht hat, auch noch bestätigt wird, wenn das letzte kleine Fünkchen Hoffnung, dass da noch war, nein, die letzte kleine Illusion auch noch gelöscht wird und man einen Menschen, den man so verdammt lieb hat, aus seinem Leben verbannt.
Donnerstag, 1. November 2007
Wonne der simplen Art
Es sollten einfach nur ein paar erste Schritte nach fast drei Tagen Fieber-Virusinfekt-Bettruhe sein. In Gedanken verloren trottete ich mitten auf dem Weg, ohne viel von der Welt mitzubekommen. So irre fix war ich noch nicht auf den Beinen, aber doch einen Tick schneller als das Pärchen mit den zwei Kleinen, so 3-5 würd ich tippen. Also kleines Ausweichmanöver um die vier, welches mich durch Laub stiefeln lies ... und wohl meine Sinne weckte.
Da huschte schon ein Grinsen über mein Gesicht, als ich den riesigen Laubhaufen ein paar Meter vor mir auf dem Rasen sah und mit jedem Meter, den ich näher kam, wurde es breiter und breiter. Ich konnt nicht widerstehen - auch auf die Gefahr hin mich lächerlich zu machen - und machte einen großen Satz, mitten in den Haufen rein, nahm zwei riesige Hände voll Laub und ab damit mit Schwung in die Luft. Noch zwei Fußtritt-Ladungen direkt hinterher und dann schlenderte ich - mit diebischem Grinsen im Gesicht - ganz in Ruhe weiter.
Hinter mir hörte ich noch zwei kreischende Kiddies und der Blick über die Schulter zeigte, dass sich die beiden nicht nur mit einem Sprung, einer "Handladung" und zwei "Fußladungen" begnügten, sondern sich gleich durch den Haufen rollten und darin abtauchten ... und zwei Eltern, die sich hektisch bemühten die sonntäglich hübsch angezogenen Jungs wieder auf den Weg zu zerren.
Hach, war das eine Wonne! Ein der ganz simplen aber doch so phantastischen Art. ;-)
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