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Freitag, 1. Juli 2005
Umwege
fahren. Viel später nachts heimkommen. Nur für gemeinsame Zeit.
Ich weiß nicht, ob ich bescheuert bin.
Wechselspiel
der Gefühle.
Ich hab ihn heute spontan zum Essen eingeladen, nach der Arbeit was gekocht. Während ich in der Küche stand und zügig alles fertig war, telefonierte er und machte offenbar die Wochenendplanung für das nächste Vierteljahr.
Nicht nur die Pasta wurde pampig. Ich kam mir vor wie ne olle Hausfrau, die tut und macht und auf den Kerl wartet, dass er zum Essen kommt, und wartet und wartet und schlechte Laune bekommt. Wahrlich nicht meine Rolle. Hätte am liebsten schon allein angefangen, aber wollte ja nicht zickig rüberkommen.
Keinerlei Berührung zwischendurch. Dabei liebe ich doch diese winzig kleinen Gesten, die so wie beiläufig nebenher erscheinen - ein kurzes Streichen über Schulter oder Po, der kleine Kuss auf den Hals, das kleine Anstupsen im Spaß.
Beim Essen und anschließend noch ein paar Momente auf dem Balkon war es richtig schön. Wir haben und mal mehr unterhalten bzw. erzählt, sind nicht gleich in die Kiste.
Jetzt ist er nach Haus - noch arbeiten.
Eingeschlafen wär ich schon gern mit ihm.
Mittwoch, 29. Juni 2005
Gerechnet
Na, da können wir nur noch hoffen, dass der da oben oder die Natur oder so es nicht gewollt haben.
In gut zwei Wochen wissen wir mehr.
Wiederholungstäter
Ja, er kam wieder.
Nein, ich bin nicht gegangen.
Ich hab ihn wohl auch nicht lang genug "zappeln" lassen.
Zwei oder drei Stunden saßen wir im Biergarten - davon haben wir uns vermutlich ein Stunde lang nur in die Augen gesehen (mit meinem Gorgonenblick scheint das nicht zu klappen) und nichts gesagt, wussten nicht was wir tun sollten, was richtig und was falsch ist.
Es war schön, richtig schön.
Einfacher ist es jetzt nicht.
Sonntag, 26. Juni 2005
Balance
Der positive Nebeneffekt: ich mag nicht mehr so richtig essen seit knapp drei Wochen und ich gehe wieder regelmäßig walken - 3 kg minus.
Der negative Nebeneffekt: ich rauche wieder mehr, die Schachtel hält heute nicht mal mehr einen Tag, heule immer wieder, so dass die Augen regelmäßig dick sind, und ich kann mich bei der Arbeit nicht mehr konzentrieren.
Ich finde nicht, dass das ein Gleichgewicht ist.
Sonntag, 26. Juni 2005
Der Pegel steigt
... in jeder Hinsicht.
Spiele
Und schon glaubt der nächste, mit mir spielen zu können.
Auch wenn ich DIESE Art der Spiele sonst durchaus oder teilweise mag, kann ich ihnen doch im Moment so rein gar nichts abgewinnen.
Soll er schmoren in seinem Sud!
Freitag, 24. Juni 2005
Gedanken und Gefühle
fahren Achterbahn. Vor. Hoch. Zurück. Runter. Looping.
Mageninhalt drängelt sich nach oben. Übelkeit.
Zwickmühle
Ob alles in Butter ist. Nein, aber ich komme damit klar.
Der Chef will nicht drängen, ist nicht bös, wenn ich dazu nix sage, aber bietet sich an, wenn ich reden will oder Hilfe brauche ... weil es mir ja im Moment wohl nicht so gut geht, man mir das dieser Tage wohl deutlich ansieht.
Eigentlich total nett. So ne Phase hatten wir früher auch schon mal und die Gespräche mit ihm waren gar nicht schlecht, im Gegenteil, erstaunlich hilfreich.
Aber in dieser Situation geht das nicht nur nicht, sondern, viel schlimmer, ich bekomme ein ganz arges Vertrauensproblem ... und ich weiß beim besten Willen nicht wie ich das lösen soll oder kann oder könnte.
Ich sollte doch mal ... wir würden uns doch so gut verstehen ... hätten so einen guten Draht zueinander ... ...
Ganz großer Bockmist - - jetzt wo die Dinge endlich so ins Rollen kommen wie ich mir das seit einem Jahr gewünscht hatte.
Kann denn zum Henker nochmal nicht wenigstens einmal etwas in meinem Leben wirklich glatt gehen, ohne Kämpfe, ohne Tränen und Zähneknirschen, ohne offene Wunden und alte Narben - nur ein verdammtes Mal, das wär doch nicht zuviel verlangt, oder?!
[mal ganz abgesehen davon, dass ich es auch wirklich verdient hätte, mal einfach glücklich zu sein]
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