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Freitag, 7. Januar 2011
Welch ein Schreck!
Da hör ich heut ganz unbedarft die Festnetz Mailbox ab - obwohl das Display keinen Anrufer zeigt, aber ich weiß ja, dass Anrufe der Eltern wegen ihres uralt-Anschlusses nicht "registriert" werden - und höre meinen Vater erzählen, dass meine Mutter in der vorletzten Nacht zusammen gebrochen und mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht wurde ... aber ich solle mir keine Sorgen machen, es sei alles glimpflich abgelaufen, sie sei untersucht worden und alle Werte seien in Ordnung gewesen und sie sei seit gestern Mittag auch wieder zuhaus.
Keine Sorgen? Zusammen gebrochen? Krankenwagen? Und das auf dem AB? Wie soll ich mir da keine Sorgen machen?
Ganz im Gegenteil - ich merkte wie mir der Schreck durch die Glieder gefahren war und der Atem stockte.
Kurz vor elf am Abend. Kann ich da noch anrufen? Vielleicht sind sie früh ins Bett, um sich auszuruhen - Vater ist ja auch krank.
Erstmal den Bruder angeklingelt, aber der ging um die Zeit auch schon nicht mehr dran.
Also doch bei den Eltern noch angerufen.
Das Gespräch hat etwas beruhigt, aber ein mulmiges Gefühl bleibt. Meinem Vater muss es einen ganz ganz ordentlichen Schreck eingejagt haben, als er seine Frau da regungslos auf dem Küchenboden fand und sie erst gar nicht richtig zu sich kam. Zum Glück hat er genau richtig reagiert und gleich die Rettung gerufen - auch wenn Muttern das dann gar nicht so recht war und sie gar nicht mit wollte ins Krankenhaus.
Mannomann, das ist echt eine andere Generation. Ich hätte bei sowas ja gleich am nächsten Morgen auf den Handys der Kinder angerufen und nicht erst 1,5 Tage später auf den AB gesprochenn - so zur Info.
Na ja, ich hoffe, dass er begriffen hat, dass er JEDERZEIT auf dem Handy anrufen kann - und ich hoffe, dass es so bald keine Notwendigkeit dafür gibt.
Welch ein Schreck!
Und wenn ich drüber nachdenke und schreibe, schnürt sich mir immer noch die Kehle zusammen und ich muss etwas mit den Tränen kämpfen. Das Gedankenkarussell läuft und die Nacht wird wohl unruhig werden - kann irgendwie gar nicht schlafen jetzt.
Samstag, 1. Januar 2011
2011
Mein Freund ist auf dem Klo - kotzen.
Er hat sich während unserer immerwährenden und immer wiederkehrenden Diskussion mehr Gin als Tonic in den Drink gekippt.
Mit dem guten Cremant anstoßen war nicht mehr.
Er ist ganz blass.
Runter auf die Straße zum Feuerwerk ist auch nicht mehr.
Auch mit fast 50 kann man also auch noch überschätzen was man verträgt.
Frohes Neues!
Donnerstag, 23. Dezember 2010
Again and again and again
Immer wieder dieselben Diskussionen, immer wieder dasselbe Thema, immer wieder die Beteuerung das zu ändern, daran zu arbeiten.
Aber es ändert sich NICHTS!
Ich bin es so verdammt leid, mich immer vergebens zu bemühen, mich immer anpassen und irgendwie damit arrangieren zu müssen.
Samstag, 11. Dezember 2010
Weit-Fehl-Sicht
Vielleicht denke ich einfach zu weit voraus.
... aber Herrschaftszeiten, wir sind halt auch keine 16 mehr!
Sonntag, 10. Oktober 2010
Der eigene Weg
ist wohl der schwierigste ... ihn zu finden... zwischen all diesen Menschen und ihren Ansprüchen und Erwartungen ... da fühl ich mich manchmal als würde ich dabei untergehen, verloren gehen.
Aber ich muss ihn finden. Er hat seinen gefunden und geht ihn einfach. Aber seiner ist nicht exakt meiner.
Und was macht man, wenn man ein grundsätzliches Problem mit der Art eines Menschen hat? Normalerweise schlicht aus dem Weg gehen. Aber das geht hier nicht ... der Mensch gehört auf Lebenszeit dazu ... und in einer Verbindung, die wohl auch nicht die deutlichste Kritik erlaubt ...
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