Herrschaftszeiten!

Warum fällt es mir eigentlich seit Wochen wieder so unglaublich schwer, Bewerbungen zu schreiben??? Ich brech mir nen Ast ab dabei! Fleißig sammel ich seit Wochen die Stellenanzeigen, aber krieg kein vernünftiges Wort zu Papier (bzw. in den Rechner), sondern schiebe und schiebe und schiebe.
Das ging schon mal besser. Da gabs mal ne Phase mit 16 Bewerbungen in zwei Wochen, aber an sowas ist grad im entferntesten nicht zu denken. "Damals" fiel es mir hingegen schwer zu lernen. Nicht dass mir das jetzt leicht fallen würde, aber ich tendiere doch eher dazu, die dicke Schwarte in die Hand zu nehmen und mein dumpfes Köpfchen darüber zu beugen als ne Bewerbung zu schreiben. Da ist das schlechte Gewissen (und der Frust) dann zwar nicht ganz so groß wie beim Gammeln, aber zielführend ist das beim besten Willen auch nicht! Inzwischen sind schließlich fast alle offenen Bewerbungen aus dem Rennen und ich krieg den Dreh mal wieder nicht. Die Hitze erscheint mir dafür als ziemlich faule Ausrede.
Klar, ich bin dafür in anderen Dingen etwas aktiver geworden. Seit gut einer Woche gehe ich fast jeden Morgen walken. Ich hab mich mit Leuten getroffen, hab was unternommen. Ich hab mich auch mal wieder auf die Straße getraut, trotz der Angst ehemaligen Kollegen zu begegnen. Ich hab mich wieder in Cafés gesetzt und gelesen. Ich hab ein wenig was für mich getan.
Der Kasus knacktus sind aber derzeit die Bewerbungen. Scheiße!

Herrschaftszeiten! So wird das nie was!

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